www-2009  

Medienbericht Jungfrauzeitung vom 23.11.2009

"WWW - Wie werde ich was?"

In der Oberstufe setzen sich die Schüler ernsthaft mit ihrer beruflichen Zukunft auseinander. Die Junge Wirtschaftskammer Interlaken (JWI) führt zu diesem Zweck alljährlich den Anlass «www.wie werde ich was» durch. 150 Kinder trugen sich für die diesjährige Austragung ein.

 

Xander Kübli, Zimmermann und Organisator des Anlasses, informiert die Schülerinnen und Schüler vor dem Besuch auf der Kongresssaal-Baustelle.

 

Bauberufe sind nicht nur für Buben da. Dies zeigte der Schülerauflauf beim Casino Kursaal eindrücklich. Mindestens ebenso viele Mädchen wie Knaben erschienen zur ersten Tranche des Anlasses www.wie werde ich was?, welcher sich mit der Vorstellung der Bauberufe auseinandersetzte. Die Organisatoren der Jungen Wirtschaftskammer Interlaken (JWI) wissen um die Tatsache, dass praktische Erfahrungen für die Berufswahl viele positive Einflüsse bringen können. Für ihren Berufswahlanlass haben sie an den umliegenden Schulen kräftig Werbung in eigener Sache gemacht. Mit 150 Anmeldungen hat sich dies gelohnt. Die Baustelle des neuen Kongresssaals Interlaken bot sich hervorragend an, um die interessierten Schülerinnen und Schüler in die verschiedensten Bauberufe einzuführen. Allesamt wurden sie mit Bauhelmen ausgerüstet. Dann ging es hinein in den lärmigen Bau, wo Maurer, Maler, Elektromonteure und weitere Handwerker beschäftigt waren.

 

Hansruedi Stoller von der Firma Grossmann AG (im Hintergrund) stellt den Kindern den Beruf des Baumeisters vor.

 

Zweiter Teil folgt:

 

Der Anlass der JWI ist der grösste seiner Art in der Region. Nirgends sonst haben die Jugendlichen die Gelegenheit, ein derart grosses Berufsfeld auf praktische Weise kennenzulernen, wie OK-Chef und Architekt Patrick Gurtner feststellt. «Spannend ist auch, dass verschiedene unserer Berufe bei den Schülern überhaupt nicht bekannt sind. Beispielsweise derjenige des Hafners, welcher Öfen baut», so Gurtner. In einem zweiten Teil des Anlasses, welcher am 26. November über die Bühne geht, können sich die restlichen der insgesamt 150 Achtklässler zu Berufen in den Branchen Gastronomie, Verkauf und Büro schlau machen.

Junge Wirtschaftskammer Interlaken
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